Mobilfunk in Thüringen: Hohe Abdeckung, aber Funklöcher bleiben bestehen

02.02.2026 2 mal gelesen 0 Kommentare

Mobilfunk: Berge und Täler sorgen für letzte Funklöcher in Thüringen

In Thüringen sind Funklöcher mit schlechtem Mobilfunkempfang nach wie vor ein Thema, obwohl die Zahl dieser Lücken deutlich gesunken ist. Laut einer Antwort des Thüringer Ministeriums für Digitales und Infrastruktur sind 97 Prozent der Landesfläche von mindestens einem Anbieter mit einem 4G-Netz versorgt, während die 5G-Netzversorgung bei 93 Prozent liegt. In städtischen Gebieten liegt die Abdeckung sogar bei 98,7 Prozent im 5G-Netz.

Die topographischen Gegebenheiten, wie waldreiche Gebiete und Täler, sind jedoch nach wie vor eine Herausforderung für den Mobilfunkempfang. Insbesondere Wanderer können in bestimmten Regionen zeitweise ohne Handyempfang sein. Das Ministerium berichtet, dass nur 0,01 Prozent der Haushalte in Thüringen in Regionen leben, in denen es quasi Funkstille gibt, was das Land zu einem der Länder mit einer weitgehend flächendeckenden mobilen Breitbandversorgung macht.

„Damit gehört Thüringen zu den Ländern mit einer weitgehend flächendeckenden mobilen Breitbandversorgung“, erklärte das Ministerium.

Zusammenfassung: Thüringen hat eine hohe Mobilfunkabdeckung, jedoch bestehen in bestimmten topographischen Regionen weiterhin Funklöcher. Nur 0,01 Prozent der Haushalte sind betroffen.

Mobilfunkpreise im Vergleich

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Tarifica zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich bei Einstiegstarifen für Mobilfunk zu den günstigsten Märkten gehört. XS- und S-Tarife mit 7 bis 20 GB Datenvolumen sind bereits ab rund 5 bis 6 Euro pro Monat erhältlich. Im Vergleich dazu sind Länder wie Finnland, die Schweiz oder die USA deutlich teurer.

Für mittlere Datentarife (M-Profil mit rund 50 GB pro Monat) liegt Deutschland preislich im Mittelfeld, während für sehr große Datentarife (L- und XL-Profile mit 100 GB) keine Zusatzkosten für maximale Geschwindigkeiten anfallen. Der günstigste XL-Tarif liegt bei 18,66 Euro, der Medianpreis bei rund 24,60 Euro.

„Günstige Preise und gute Netze sind nur nachhaltig, wenn der Netzausbau weiter beschleunigt wird“, betont Bitkom.

Zusammenfassung: Deutschland bietet im internationalen Vergleich günstige Mobilfunkpreise, insbesondere für Einstiegstarife. Der Netzausbau bleibt entscheidend für die Zukunft.

Mobilfunk-Anbieter gibt 25.000 Euro für Aussichtsturm im Vogtland

Die American Tower Corporation (ATC) hat 25.000 Euro für die Sanierung des Kapellenbergturms in Bad Brambach bereitgestellt. Diese Summe ist Teil eines neuen Gestattungsvertrags für den Sendemast auf dem Turm. Die monatliche Miete für den Mast steigt von 430 Euro auf 550 Euro, was ab Juli 2029 gilt.

Die Gemeinde Bad Brambach plant, zusätzlich Fördermittel für die Arbeiten am 33 Jahre alten Aussichtsturm zu beantragen. Der Gemeinderat hat den Gestattungsvertrag einstimmig befürwortet.

„Die dringend nötigen Sanierungsarbeiten am Aussichtsturm erhalten eine unerwartete Finanzspritze“, äußerte sich Heike Sauer, die Chefin des Turmwächter-Vereins.

Zusammenfassung: ATC unterstützt die Sanierung des Kapellenbergturms mit 25.000 Euro, während die monatliche Miete für den Sendemast steigt. Die Gemeinde plant weitere Fördermittel.

Biometrie wird neuer Standard im Kampf gegen Mobilfunk-Betrug

Die Einführung biometrischer Verfahren zur Identitätsprüfung wird als neuer Standard im Kampf gegen Mobilfunk-Betrug angesehen. Diese Technologien sollen dazu beitragen, die Sicherheit der Mobilfunknetze zu erhöhen und Betrugsfälle zu reduzieren.

Die genauen Details und Implementierungsstrategien sind jedoch noch in der Entwicklung, und es bleibt abzuwarten, wie schnell diese Technologien flächendeckend eingesetzt werden können.

Zusammenfassung: Biometrische Verfahren zur Identitätsprüfung sollen künftig im Mobilfunksektor zur Betrugsbekämpfung eingesetzt werden.

Vodafone reduziert Tarifpreis: So sparst du jetzt fast 200 Euro!

Vodafone hat seine Tarif-Bundles mit dem Pixel 10 Pro um 5,50 Euro pro Monat reduziert, was über die Laufzeit von 36 Monaten einem Rabatt von fast 200 Euro entspricht. Der Giga Mobil M Tarif mit 100 GB kostet nun 57,99 Euro pro Monat, und der einmalige Gerätepreis für das Pixel 10 Pro beträgt nur 1 Euro.

Zusätzlich gibt es beim normalen Google Pixel 10 einen reduzierten Preis von 17 Euro monatlich. Ab dem Tarif GigaMobil M gilt zudem das Vodafone 5 Jahresversprechen, das eine Garantie für das Smartphone auf fünf Jahre ausweitet.

„Das bedeutet eine erhebliche Ersparnis für Kunden, die sich für die neuen Tarife entscheiden“, so Vodafone.

Zusammenfassung: Vodafone bietet reduzierte Preise für Tarif-Bundles mit dem Pixel 10 Pro und erweitert die Garantie auf fünf Jahre.

Kein Sky mehr? Kabel-Signal verschwindet!

Ab dem 10. Februar 2026 wird Sky sein Kabelsignal im Vodafone-Netz einstellen, was bedeutet, dass viele Haushalte, die Sky über Kabel empfangen, betroffen sein werden. Die Umstellung erfolgt schrittweise und betrifft nicht alle Kunden, sondern nur die Sky-Nutzer im Kabelnetz.

Sky wird die meisten Sender auf ein internetbasiertes Signal umstellen, was bedeutet, dass Kunden einen IP-fähigen Sky-Receiver benötigen, um weiterhin Inhalte empfangen zu können. Sky wird betroffenen Kunden rechtzeitig ein entsprechendes Gerät zur Verfügung stellen.

„Die Umstellung auf das IP-Signal bietet mehr Flexibilität und Kapazitäten“, erklärt Sky.

Zusammenfassung: Sky stellt sein Kabelsignal im Vodafone-Netz ein und wechselt zu einem internetbasierten Signal, was neue Receiver erfordert.

Quellen:

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