Nokia-Chef warnt: KI-Anwendungen treiben Datenwachstum in Mobilfunknetzen enorm an

Nokia-Chef warnt: KI-Anwendungen treiben Datenwachstum in Mobilfunknetzen enorm an

Autor: Handyschmiede Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die Nutzung von KI-Anwendungen im Mobilfunk wächst rasant, was die Netzbetreiber vor große Herausforderungen stellt. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Mobilfunkversorgung durch Investitionen erheblich verbessert.

KI-Anwendungen im Mobilfunk: Nokia-Chef sieht enorme Beschleunigung des Datenwachstums

Bei der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona hat Nokia-Chef Justin Hotard die Auswirkungen der steigenden Nutzung von KI-Anwendungen in Handynetzen hervorgehoben. Er betonte, dass der Verkehr in den Netzen "aus allen Nähten platzt" und die Netzbetreiber vor enorme Herausforderungen stellt. Hotard erklärte, dass es bereits 1,3 Billionen KI-Sitzungen pro Jahr gibt, wobei mehr als die Hälfte auf Mobilfunknetze entfällt.

Die meisten dieser KI-Sitzungen werden von Menschen ausgelöst, beispielsweise durch Interaktionen mit KI-Assistenten. Zukünftig wird jedoch ein Anstieg der Interaktionen zwischen Maschinen erwartet, was den Datenbedarf weiter steigern wird. Hotard spricht von einer "enormen Beschleunigung" des Datenwachstums, die die Mobilfunknetze vor neue Herausforderungen stellen wird.

„Der Verkehr platzt aus allen Nähten“, sagte Hotard.

Zusammenfassung: Die Nutzung von KI-Anwendungen in Mobilfunknetzen nimmt rasant zu, was zu einem enormen Anstieg des Datenverkehrs führt. Die Herausforderungen für Netzbetreiber wachsen entsprechend.

Mecklenburg-Vorpommern: Mobilfunk: Kaum noch "weiße Flecken" in MV

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Funklöcher deutlich geschrumpft. Laut der Bundesnetzagentur gibt es nur noch 220.000 Quadratmeter, die als reines Funkloch gelten, was der Fläche von gut 30 Fußballfeldern entspricht. Bei den neueren Standards 4G und 5G sind noch rund 260 Quadratkilometer ohne Versorgung durch mindestens einen Anbieter.

Die Versorgung mit 4G beträgt 98,52 Prozent und mit 5G 96,64 Prozent. Das Land hat in den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur investiert, wobei pro Funkmast Investitionskosten von etwa 670.000 Euro anfallen. Bis Ende 2025 wurden insgesamt etwa fünf Millionen Euro in den Ausbau investiert.

„Die Funklöcher sind kleiner geworden“, so das Innenministerium von MV.

Zusammenfassung: Mecklenburg-Vorpommern hat die Mobilfunkversorgung erheblich verbessert, mit einer hohen Abdeckung durch 4G und 5G. Investitionen in die Infrastruktur zeigen positive Ergebnisse.

Satelliten-Mobilfunk kommt direkt aufs Smartphone

Das Gemeinschaftsunternehmen Satellite Connect Europe hat den Betrieb aufgenommen, um Direct-to-Device-Satellitenkommunikation anzubieten. Gegründet von Vodafone und AST SpaceMobile, wird das Unternehmen als offener europäischer Anbieter für satellitengestützte Breitbanddienste positioniert.

Das Unternehmen plant den Aufbau von fünf Bodenstationen in Europa, um eine europaweite Satellitenanbindung zu gewährleisten. Die Dienste sollen mit handelsüblichen 4G- und 5G-Smartphones ohne zusätzliche Hardware nutzbar sein, was eine bedeutende Erleichterung für die Nutzer darstellt.

„Ich halte den Ansatz für technisch nachvollziehbar“, so ein Experte.

Zusammenfassung: Satellite Connect Europe wird eine neue Form der Satellitenkommunikation anbieten, die direkt auf Smartphones zugänglich ist, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist.

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