Inhaltsverzeichnis:
Telekom verbessert Mobilfunk im Landkreis Rottweil
Die Deutsche Telekom hat im Landkreis Rottweil in den vergangenen vier Wochen einen neuen Antennenstandort in Dunningen in Betrieb genommen und einen weiteren Standort mit LTE erweitert. Dadurch stieg die Flächenabdeckung mit mobilem Internet im Landkreis auf 91 Prozent, während die Versorgung der Haushalte mit schnellem Mobilfunk auf 98 Prozent anwuchs. Im Stadtgebiet von Rottweil wurden zudem bestehende Mobilfunkantennen modernisiert. Insgesamt betreibt die Telekom nun 61 Standorte im Landkreis Rottweil und plant, in den kommenden drei Jahren weitere 14 Standorte zu errichten sowie 27 bestehende Standorte mit LTE oder 5G zu erweitern. Die Mobilfunkstandorte unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) und das Warnsystem Cell Broadcast, wodurch Notrufe und Warnungen an allen Standorten möglich sind. Die Telekom verweist auf Testsiege in den Fachmagazinen Chip, connect, ComputerBild und Imtest, die das Netz als bestes Mobilfunknetz Deutschlands bestätigen. (Quelle: Presseportal)
- Flächenabdeckung mit mobilem Internet: 91 %
- Haushaltsversorgung mit schnellem Mobilfunk: 98 %
- Aktuelle Standorte: 61
- Geplante neue Standorte in 3 Jahren: 14
- Geplante Erweiterungen (LTE/5G): 27
Infobox: Die Telekom setzt den Ausbau im Landkreis Rottweil mit hoher Geschwindigkeit fort und legt besonderen Wert auf Notruf- und Warnsysteme.
Mobilfunk im Kreis Böblingen: Funkmasten mit begrenztem Nutzen
Im Kreis Böblingen wurden Ende 2024 drei neue Funkmasten im Schönbuch errichtet, um Funklöcher zu schließen. Allerdings profitieren bislang nur Vodafone-Kunden von den neuen Masten, da Vodafone sowohl Betreiber der drei Masten im Schönbuch als auch eines provisorischen Bauwerks entlang der B464 ist. Die dauerhafte Lösung soll künftig auch anderen Netzbetreibern wie Telekom und O2 zur Verfügung stehen, jedoch gibt es noch keine konkreten Termine für die Inbetriebnahme durch diese Anbieter. Die Deutsche Telekom steht noch in Abstimmung für eine Mitnutzung, während O2 nach aktueller Planung im kommenden Jahr mit dem Aufbau der eigenen Netztechnik beginnen will. Der Antrag für die Errichtung der Funkmasten wurde bereits 2021 gestellt, sodass bis zur vollständigen Inbetriebnahme voraussichtlich fünf Jahre vergehen werden. Im ersten Quartal 2025 war das Vodafone-Netz mit rund 83,7 Millionen Anschlüssen das meistgenutzte Mobilfunknetz in Deutschland, gefolgt von der Deutschen Telekom mit 69,8 Millionen und O2 mit 43,2 Millionen Anschlüssen. (Quelle: stuttgarter-nachrichten.de)
Netzbetreiber | Anschlüsse (Q1 2025) |
---|---|
Vodafone | 83,7 Mio. |
Deutsche Telekom | 69,8 Mio. |
O2 (Telefónica) | 43,2 Mio. |
Infobox: Neue Funkmasten im Kreis Böblingen verbessern vorerst nur für Vodafone-Kunden die Versorgung. Die vollständige Öffnung für alle Netzbetreiber verzögert sich weiterhin.
Telekom baut Mobilfunknetz in Ingolstadt weiter aus
In Ingolstadt hat die Telekom zwei neue Antennenstandorte in Betrieb genommen und einen weiteren Standort mit LTE erweitert. Dadurch verbesserte sich die Flächenabdeckung mit mobilem Internet im Stadtgebiet auf 97 Prozent, während die Versorgung der Haushalte mit schnellem Mobilfunk nahezu 100 Prozent erreicht. Ein Standort dient der Versorgung entlang der A9, ein weiterer entlang der Bahnstrecke München-Nürnberg. Die Telekom betreibt aktuell 86 Standorte in Ingolstadt und plant, in den nächsten drei Jahren vier weitere Standorte zu errichten sowie 51 Standorte mit LTE oder 5G zu erweitern. Der Bedarf an Bandbreite steigt laut Telekom jährlich um rund 30 Prozent. Für den weiteren Ausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit Kommunen und Eigentümern angewiesen, die für die Bereitstellung von Flächen eine Miete erhalten. (Quelle: Ingolstadt-Today)
- Flächenabdeckung mit mobilem Internet: 97 %
- Haushaltsversorgung mit schnellem Mobilfunk: nahezu 100 %
- Aktuelle Standorte: 86
- Geplante neue Standorte in 3 Jahren: 4
- Geplante Erweiterungen (LTE/5G): 51
Infobox: Die Telekom setzt den Netzausbau in Ingolstadt konsequent fort und erreicht nahezu flächendeckende Versorgung mit schnellem Mobilfunk.
Bestes Handynetz in Deutschland: So findet man den passenden Anbieter
Die Frage nach dem besten Handynetz in Deutschland lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Netzqualität stark vom jeweiligen Standort abhängt. Netzabdeckungskarten der Anbieter Telekom, Vodafone und O2 bieten einen ersten Überblick, sind jedoch nicht immer hundertprozentig zuverlässig, da sie auf Berechnungen und nicht auf realen Messungen basieren. Unabhängige Netztests von Fachzeitschriften wie Connect, CHIP oder Computer Bild zeigen seit Jahren ein ähnliches Bild: Die Telekom liegt im Gesamtergebnis vorn, gefolgt von Vodafone mit sehr guter Netzqualität und O2, das besonders in Großstädten aufgeholt hat. 1&1 befindet sich noch im Aufbau eines eigenen Netzes und nutzt aktuell überwiegend das Vodafone-Netz. Crowdsourcing-Apps wie OpenSignal, nPerf oder Cellmapper liefern reale Erfahrungswerte zur Netzqualität vor Ort. Die sicherste Methode bleibt jedoch der Selbsttest mit Prepaid-Karten der Anbieter. Auch Erfahrungen von Nachbarn und Freunden sind wertvoll, insbesondere in ländlichen Regionen. (Quelle: inside digital)
- Netzabdeckungskarten prüfen
- Unabhängige Netztests vergleichen
- Crowdsourcing-Apps nutzen
- Prepaid-Karten testen
- Erfahrungen im Umfeld einholen
Infobox: Das beste Handynetz ist standortabhängig. Eine Kombination aus Netzabdeckungskarten, Tests, Apps und eigenen Erfahrungen führt zur optimalen Wahl.
Kabel-TV: Sendersuchlauf in Millionen Haushalten notwendig
Vodafone verlegt in den kommenden Wochen schrittweise Kabel-TV- und Radiosender auf neue Frequenzen, um das Netz leistungsfähiger zu machen und auf die wachsende Nachfrage nach schnellen Internet- und TV-Diensten zu reagieren. Betroffen sind mehrere Millionen Haushalte im ehemaligen Unitymedia-Gebiet in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Die Umstellung erfolgt regional gestaffelt, beginnend am 26.08.2025 in zahlreichen Städten wie Böblingen, Leonberg, Sindelfingen und weiteren. Betroffene Haushalte werden vorab per Brief oder E-Mail informiert. Empfangsgeräte von Vodafone, Sky oder alte Unitymedia-Modelle sollen die neuen Frequenzen automatisch erkennen, dennoch empfiehlt Vodafone, den Fernseher während der Umstellung mit Strom zu versorgen. Sollte der automatische Suchlauf nicht starten, ist ein manueller Sendersuchlauf erforderlich. Mit der Umstellung werden auch Favoritenlisten und programmierte Aufnahmen möglicherweise zurückgesetzt. Neu ist der Einsatz des NorDig-LCN-Standards, der Programmplatzänderungen automatisch erkennt, sowie die Nutzung des H.264-Formats für SD-Sender. (Quelle: inside digital)
- Regionale Umstellung ab 26.08.2025
- Betroffene Bundesländer: NRW, Hessen, Baden-Württemberg
- Automatischer oder manueller Sendersuchlauf notwendig
- Favoritenlisten und Aufnahmen müssen ggf. neu eingerichtet werden
Infobox: Millionen Haushalte im Vodafone-Kabelnetz müssen sich auf Frequenzumstellungen und einen Sendersuchlauf einstellen, um weiterhin alle Sender empfangen zu können.
1&1 kündigt Vodafone: Drillisch beendet Altverträge im Vodafone-Netz
Drillisch, ein Unternehmen der 1&1-Gruppe, beendet Altverträge im Vodafone-Netz. Betroffen sind unter anderem Kunden von McSIM, Telco oder maXXim sowie Zusatzkarten. Die Technologie der betroffenen Verträge gilt als veraltet. (Quelle: WinFuture)
Infobox: Drillisch-Kunden mit Altverträgen im Vodafone-Netz müssen sich auf Vertragsbeendigungen einstellen.
Änderung beim Kabelfernsehen ab dem 26.8: Das müssen Kunden tun
Vodafone modernisiert im August und September sein Kabelnetz und weist einigen TV-Sendern neue Frequenzen zu. Die Umstellung erfolgt nicht bundesweit gleichzeitig, sondern regional gestaffelt, beginnend am 26. August in zahlreichen Städten und Gemeinden. Vodafone empfiehlt, den Fernseher während der Umstellung nicht vom Strom zu trennen, damit die Anpassung automatisch erfolgt. Andernfalls ist ein manueller Sendersuchlauf notwendig. Nach der Umstellung müssen Favoritenlisten und programmierte Aufnahmen neu eingerichtet werden. Auch Nutzer von Satellitenfernsehen können am 31. August von einer SD-Abschaltung betroffen sein und einen Sendersuchlauf durchführen müssen. (Quelle: Netzwelt)
- Umstellung ab 26.08.2025 in mehreren Regionen
- Automatischer oder manueller Sendersuchlauf erforderlich
- Favoritenlisten und Aufnahmen müssen neu eingerichtet werden
Infobox: Kunden im Vodafone-Kabelnetz sollten sich auf Frequenzumstellungen und notwendige Sendersuchläufe einstellen, um weiterhin alle Programme empfangen zu können.
Drillisch und Vodafone vs. Tele Columbus und O2 – Peer Group Watch Telekom
In der Wochensicht lag Drillisch mit 10,25 % Kursplus vor Vodafone (2,4 %), Swisscom (2,34 %) und Deutsche Telekom (1,91 %). O2 verzeichnete einen Rückgang von -1,07 %, Tele Columbus sogar -17,55 %. Im Monatsvergleich führte Telecom Italia mit 16,08 %, gefolgt von Drillisch (11,08 %) und Orange (9,53 %). Year-to-date lag Telecom Italia mit 94,94 % im Plus, Drillisch mit 63,1 % und Orange mit 50,36 %. O2 erzielte 1,48 %, Deutsche Telekom 8,79 % und Swisscom 17,24 %. Am weitesten über dem MA200 lag Telecom Italia mit 43,52 %, Drillisch mit 36,3 % und BT Group mit 24,03 %. (Quelle: Börse Social)
Unternehmen | Wochensicht | Monatssicht | Year-to-date |
---|---|---|---|
Drillisch | +10,25 % | +11,08 % | +63,1 % |
Vodafone | +2,4 % | +5,9 % | - |
Telecom Italia | - | +16,08 % | +94,94 % |
O2 | -1,07 % | -4,37 % | +1,48 % |
Deutsche Telekom | +1,91 % | +3,32 % | +8,79 % |
Infobox: Drillisch und Telecom Italia zeigen starke Kursentwicklungen, während Tele Columbus und O2 zuletzt Verluste verzeichneten.
Deutsche Wohnen lässt Telekom-Vertreter wieder an der Tür klingeln
Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat das im April verhängte Betretungsverbot für Telekom-Vertreter in rund 130.000 Wohnungen in Berlin, Dresden und Magdeburg aufgehoben. Grund für das Verbot waren zahlreiche Beschwerden von Mietern über aufdringliche Glasfaserwerbung. Nach Gesprächen zwischen beiden Unternehmen wurden strengere Kontrollen und zusätzliche Schulungen für die Telekom-Vertreter vereinbart. Haustürbesuche sind künftig nur nach vorheriger Absprache mit dem Vermieter erlaubt. Die Telekom hält am Direktvertrieb fest, da dieser für den Glasfaserausbau als entscheidend angesehen wird. Verbraucherschützer warnen weiterhin vor unseriösen Methoden und raten, sich immer einen Dienstausweis und eine schriftliche Autorisierung zeigen zu lassen sowie keine überstürzten Entscheidungen an der Haustür zu treffen. Das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen gilt auch nach einer Unterschrift. (Quelle: techbook)
Häufig werde der Eindruck erweckt, ohne sofortige Vertragsunterzeichnung sei ein Glasfaseranschluss nicht möglich. Tatsächlich können Anschlüsse unabhängig von einem Vertrag gelegt werden. Bewohner haben jederzeit das Recht, den Zutritt zu verweigern – seriöse Mitarbeiter akzeptieren das ohne Diskussion.
Infobox: Nach Aufhebung des Hausverbots für Telekom-Vertreter gelten strengere Regeln für Haustürgeschäfte. Verbraucher sollten weiterhin wachsam bleiben und ihr Widerrufsrecht kennen.
Quellen:
- Telekom verbessert Mobilfunk im Landkreis Rottweil
- Mobilfunk im Kreis Böblingen: Funkmasten mit begrenztem Nutzen
- Telekom hat in Ingolstadt zwei Antennenstandorte neu in Betrieb genommen
- Bestes Handynetz in Deutschland: So findest du den besten Anbieter an deinem Wohnort
- Kabel-TV: Sendersuchlauf in Millionen Haushalten notwendig
- 1&1 kündigt Vodafone: Drillisch beendet Altverträge im Vodafone-Netz
- Änderung beim Kabelfernsehen ab dem 26.8: Das müsst ihr tun
- Drillisch und Vodafone vs. Tele Columbus und O2 – kommentierter KW 34 Peer Group Watch Telekom
- Deutsche Wohnen lässt Telekom-Vertreter wieder an der Tür klingeln
- FC Bayern verlängert mit Telekom – Neustart für E-Sport
- So hemmt Monopol-Erbe schnelles Internet für Deutschland: „Entscheidungshoheit liegt bei der Telekom“
- Deutsche Telekom Aktie: Charttechnik schlägt Alarm!